Neckelrath zu Gast in Bünde: unsere Modulanlage im Dammhaus
Am letzten Januarwochenende haben wir unsere H0-Modulanlage eingepackt und sind nach Bünde gefahren. Am 31. Januar und 1. Februar 2026 stand der Bahnhof Neckelrath im Dammhaus auf der Museumsinsel beim Deutschen Tabak- und Zigarrenmuseum. Elf von uns waren vor Ort und haben gezeigt, wie es auf den Nebenbahnen Ostwestfalens über viele Jahrzehnte zuging.

Eine Modellbahn im ältesten Bauernhaus des Kreises
Schon der Ort war etwas Besonderes: Das Dammhaus ist ein Fachwerk-Kötterhaus aus dem Jahr 1595 und gilt als ältestes Bauernhaus im Kreis Herford. Zwischen den alten Ständern und Balken hatten wir unsere Module aufgebaut – viel Platz blieb drumherum nicht mehr. Der Eintritt war an beiden Tagen frei.
Für uns war das Wochenende auch selbst ein Erlebnis: Wir konnten die Anlage einmal in voller Größe aufgebaut sehen. Es war ein schönes Gefühl, dass unser Plan aufgeht und alles so zusammenpasst, wie wir es uns vorgestellt haben.



Züge aus dem Alltag
Auf unserer Anlage fuhren Züge, die viele Besucher noch selbst kennen – oder ihre Eltern und Großeltern: vom Weg zur Schule, zur Arbeit oder in den Urlaub. Der Fahrbetrieb führte quer durch die Epochen, von den 1920er-Jahren bis heute. Besonders der rote Schienenbus weckte bei vielen Erinnerungen an die eigene Schulzeit.
Überhaupt haben viele Besucher – Erwachsene wie Kinder – Züge wiedererkannt, mit denen sie selbst schon unterwegs waren: den Talent der NordWestBahn aus dem heutigen Nahverkehr genauso wie die alten Schienenbusse und Eilzüge. Manch einer meinte sogar, in Neckelrath den Bahnhof Bünde samt seinem Einfahrsignal zu entdecken. Ein schöneres Kompliment für unsere Nebenbahn-Atmosphäre können wir uns kaum vorstellen.









Betrieb nach Plan
Bei uns fährt kein Zug einfach im Kreis. Jeder Zug hat seinen Dienst, und die Lokführer bekommen ihre Anweisungen über ein Telefon aus den 1930er-Jahren, das bis heute im Einsatz ist. Beim Rangieren wird es knifflig: Wagen ab- und ankuppeln, auf Nebengleisen abstellen und in der richtigen Reihenfolge wieder in den Zug einreihen – fast ein Strategiespiel, das auch für Zuschauer spannend zu verfolgen ist.



Fachsimpeln, staunen, erinnern
An beiden Tagen kamen viele Besucherinnen und Besucher ins Dammhaus – von den ganz Kleinen, die mit großen Augen am Anlagenrand standen, bis zu erfahrenen Modellbahnern. Wir haben Fragen beantwortet, die Technik unter den Gleisen gezeigt und viele interessante Gespräche geführt. Weitere Ausstellungsstücke rund um die Modelleisenbahn haben die Modulanlage ergänzt.



Danke – und bis zur nächsten Ausstellung
Danke an alle, die uns in Bünde besucht haben! Ein herzliches Dankeschön auch an Gerald Dunkel von der Neuen Westfälischen für das nette Gespräch und die Berichterstattung – seinen Artikel findet ihr auf nw.de (NW+).
Wir freuen uns schon auf die nächsten Ausstellungen. Wann und wo ihr die Modulanlage wieder sehen könnt, erfahrt ihr unter Termine. Mehr über die Anlage selbst steht auf der Seite H0 Modulanlage.
