Autokino auf der Spur-N-Anlage mit Leinwand, Flutlichtstrahlern und parkenden Autos

Kleine Szenen, viel Technik: Autokino und Friedhof in Coburg

Nicht nur Züge, Busse und Ballons bewegen sich auf unserer Spur-N-Anlage. Auch kleine Szenen am Rand erzählen Geschichten – und stecken voller Technik.

Das Autokino

Unser Autokino war in die Jahre gekommen, ein Relaunch war fällig. Der Parkplatz hat Flutlichtstrahler bekommen, die zur Modellzeit passend bei Einbruch der Dunkelheit angehen und vor Filmbeginn heruntergeregelt werden – abgestimmt mit Light@Night. Der Hauptgrund für den Umbau: Für die alte Projektion gab es keine Ersatzteile mehr. Leinwand, Halterung und Umgebung sind deshalb komplett neu gestaltet, die Technik darunter aufwendig umgebaut. Jetzt hoffen wir wieder auf mehr Andrang im Autokino.

Der Friedhof in Coburg

In Coburg liegt ein Friedhof mit Kapelle und Trauergemeinde. Auf Knopfdruck oder per Smartphone läuten die Glocken, danach wird ein Sarg abgesenkt und fährt nach einer einstellbaren Zeit wieder herauf.

Für technisch Interessierte: weitere Einzelheiten

Den Sarg bewegt ein Servo über einen Hebelarm, das Glockengeläut kommt von einem Soundmodul (DY-SV5W) mit Lautsprecher unter der Kapelle. Damit nicht sofort der Sarg absinkt, sondern erst die Glocken läuten, war ein zeitlicher Ablauf nötig. Die erste Version arbeitete mit mehreren Timern; als das spezielle Soundmodul irreparabel ausfiel, haben wir auf einen Arduino UNO und ein anderes Soundmodul umgestellt.

Die Starttaste gibt über einen Schaltervorsatz ein Signal an Port 433 des Servodecoders unter dem Marktplatz. Ein Optokoppler (PC 817) setzt es so um, dass der Arduino starten kann; über einen Transistor (BC548) stößt er das Soundmodul an. Optokoppler, Soundmodul und weitere Bauteile sitzen auf einer Zusatzplatine, die direkt auf den Arduino gesteckt wird. Per Smartphone wird der Port 433 ohne Schaltervorsatz angestoßen – dafür müssen die Geräte im WLAN der Z21-Zentrale angemeldet sein.

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